DIE REISE

‘Weil, wenn du irgendwo leben könntest, würdest du nicht überall leben wollen?‘ Brendan Leonard

Wie segelt man also um die Welt? Das ist eine Frage, die ich recht oft gestellt bekomme. Die Kanarischen Inseln sind ein bekanntes Sprungbrett für viele Segler, die sich auf die Überquerung des Atlantischen Ozeans ins Karibische Meer vorbereiten. Sie nutzen die Passat-Passatwinde, die von Ost nach West wehen. Die Inseln bieten einen guten Boden für die letzten Reparaturarbeiten, die möglicherweise durchgeführt werden müssen, und die Proviantisierung für diese große Passage.

Der Ausdruck „Barfuß-Route“  beschreibt eine bestimmte Art der Welt-Umseglung, bei der Segler versuchen innerhalb der Tropen zu bleiben. Dabei verfolgt man den Plan, den Passatwinden zu folgen, die das ganze Jahr über und rund um den Globus wehen. Diese konstanten Passatwinde bieten nicht nur den Vorteil, von den warmen und normalerweise regelmäßigen Winden angetrieben zu werden. Einen weiteren Vorteil einer Passage Richtung Westen ist, dass dies bedeutet, dass Sie im Allgemeinen vor dem Wind segeln, was die bequemste Art zu segeln ist.

Wenn man um die Welt segelt, ist es unmöglich, einen detaillierten Plan für die gesamten kommenden Jahre zu erstellen. Da die Pläne immer angepasst werden müssen; erstens, dem Wetter nach, aber auch Veränderungen, welche die Umgebung beeinflussen können, haben ihre Einwirkungen. Dies kann alles von Naturkatastrophen bis zu politischen Verönderungen sein.

Aber wo fängt diese Reise nun an?! Für Tangaroa und mich beginnt sie vom Mittelmeer aus mit Start über die Kanarischen Inseln geht es weiter nach Kap Verde, bevor wir den Atlantischen Ozean überqueren. Wenn es die Zeit erlaubt, würde ich auch gerne einige Monate an der westafrikanischen Küste entlang fahren, um Länder wie Senegal und Gambia zu besuchen, bevor wir uns über „den Teich“ machen.

Die Reise in der Karibik werde ich in mehrere Etappen aufteilen und die Hurricane-Saison immer an Orten wie den San Blas-Inseln in Panama, weit außerhalb des gefährlichen Hurricaine-Gürtels verbringen. Wenn ich das Gefühl habe, genug Zeit mit der Entdeckung der Karibik verbracht zu haben, träume ich davon, durch den Panamakanal weiter zu den Galapagosinseln und in den Pazifik zu fahren.

Dabei stehen Hawaii, gefolgt von Polynesien, Melanesien und Mikronesien auf dem Programm. Von dort aus würde die Reise entlang des südöstlichen Asiens und weiter in Richtung des Indischen Ozeans weiter nach Afrika und schließlich zurück zum Mittelmeer führen.

Während dieser großen Reise werde ich immer wieder Gäste oder Crew mitnehmen, die das Cruising-Leben kennenlernen und einige Zeit an Bord von TANGAROA verbringen möchten!

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Tangaroa in the middle of a flat sea